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Politik und Zeitgeschichte
UNO

Mitgliedstaaten der UN (chronologisch)

     
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Hinweis: Als jüngstes Mitglied wurde am 14. Juli 2011 Südsudan aufgenommen.
 Die Entwicklung der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen
1945 - 2011

Jahr
Anzahl

Mitgliedstaat

1945
Gründungs-
mitglieder
51
Ägypten, Äthiopien, Argentinien, Australien, Belarus, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Frankreich, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Indien, Irak, Iran, Jugoslawien, Kanada, Kolumbien, Kuba, Libanon, Liberia, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Niederlande, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Südafrika, Syrien, Tschechoslowakei, Türkei, Ukraine, Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Uruguay, Venezuela
1946
55
Afghanistan, Island, Schweden, Thailand 
1947
57
Jemen, Pakistan
1948 
58
Myanmar
1949
59
Israel
1950
60
Indonesien
1955 
76
Albanien, Bulgarien, Finnland, Irland, Italien, Jordanien, Kambodscha, Laotische Volksdemokratische Republik, Libyen, Nepal, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien, Sri Lanka, Ungarn
1956
80
Japan, Marokko, Sudan, Tunesien
1957
82
Ghana, Malaysia
1958 
83
Guinea
1960
99
Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Kamerun, Kongo, Madagaskar, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Somalia, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Zypern
1961
104
Mauretanien, Mongolei, Sierra Leone, Vereinigte Republik Tansania 
1962
110
Algerien, Burundi, Jamaika, Ruanda, Trinidad und Tobago, Uganda
1963
112
Kenia, Kuwait
1964
115
Malawi, Malta, Sambia
1965
117
Gambia, Malediven, Singapur
1966 
122
Barbados, Botswana, Guyana, Lesotho 
1967
123
Demokratischer Jemen 
1968
126
Äquatorialguinea, Mauritius, Swasiland 
1970
127
Fidschi
1971 
132
Bahrain, Bhutan, Oman, Katar, Vereinigte Arabische Emirate
1973 
135
Bahamas, Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik
1974 
138
Bangladesch, Grenada, Guinea-Bissau 
1975
144
Kap Verde, Komoren, Mosambik, Papua-Neuguinea, Sao Tome und Principe, Suriname 
1976 
147
Angola, Samoa, Seychellen
1977
149
Dschibuti, Vietnam
1978 
151
Dominica, Salomonen
1979
152
St. Lucia
1980
154
St. Vincent und die Grenadinen, Simbabwe 
1981
157
Antigua und Barbuda, Belize, Vanuatu 
1983 
158
St. Kitts und Nevis 
1984
159
Brunei Darussalam 
1990
161
Liechtenstein, Namibia
1991
166
Demokratische Volksrepublik Korea (Nord-Korea), Estland, Mikronesien, Lettland, Litauen, Marshall-Inseln, Republik Korea (Süd-Korea)
1992 
179
Armenien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina*,  Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Kroatien, Republik Moldau, San Marino, Slowenien, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan
1993
184
Andorra, Die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Eritrea, Monaco, Slowakei (Slowakische Republik), Tschechien (Tschechische Republik)
1994
185
Palau
1999
188
Kiribati, Nauru, Tonga 
2000
189
Tuvalu
2002
191
Schweiz, Ost-Timor (Demokratische Republik Ost-Timor)
2006
192
Montenegro
2011
193
Südsudan

Anmerkungen

Die Sozialistische Bundesrepublik Jugoslawien war bis zu ihrer Auflösung eines der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, das die Charta am 26. Juni 1945 unterzeichnet und am 19. Oktober 1945 ratifiziert hatte. Nach der Auflösung der Sozialistischen Bundesrepublik Jugoslawien kam es zur Neugründung der Staaten Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Slowenien und der Ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien.

Die Republik Bosnien und Herzegowina wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/46/237 der Generalversammlung vom 22. Mai 1992).

Die Republik Kroatien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/46/238 der Generalversammlung vom 22. Mai 1992).

Die Republik Slowenien wurde am 22. Mai 1992 als neues Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen. (Resolution A/RES/46/236 der Generalversammlung vom 22. Mai 1992).

Am 8. April 1993 beschloss die Generalversammlung die Aufnahme eines Staates mit der provisorischen Bezeichnung "Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien" (Resolution A/RES/47/227 der Generalversammlung vom 8. April 1993). Diese provisorische Bezeichnung wird in den Vereinten Nationen bis zur Beilegung der über den Namen des neuen Staates entstandenen Meinungsverschiedenheiten verwendet.

Jugoslawien wurde als Bundesrepublik Jugoslawien (seit 2002: "Serbien und Montenegro") am 1. November 2000 als Mitglied der Vereinten Nationen bestätigt (Resolution A/RES/55/12 der Generalversammlung vom 1. November 2000). 2006 löste sich dieser Verbund in die beiden Staaten Serbien und Montengro auf, nachdem Montenegro am 21. Mai 2006 ein Referendum abhielt und sich am 3. Juni für unabhängig von Serbien erklärte. Am 28. Juni 2006 wurde Montenegro als neues (192.) Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen (Resolution A/RES/60/264 der Generalversammlung).

** Die Gesamtzahl der Mitgliedstaaten bleibt gleich, da sich aufgrund einer Volksabstimmung am 21. Februar 1958 Ägypten und Syrien zusammenschlossen und die Vereinigte Arabische Republik gründeten, welche die Mitgliedschaft als einzelner Staat fortsetzte.

*** Die Deutsche Demokratische Republik und die Bundesrepublik Deutschland wurden am 18. September 1973 Mitglieder der Vereinten Nationen. Durch den Beitritt der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990 haben sich die beiden deutschen Staaten vereinigt und bilden einen souveränen Staat.

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Stand: 20.07.2011