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Politik und Zeitgeschichte
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| UNO |
Charta und Menschenrechtserklärung der UN |
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Viel zitiert und kaum gelesen: Die Charta der UN aus dem Jahr 1945 und die Menschenrechtserklärung aus dem Jahr 1948. Die beiden Grafiken zeigen die Präambeln der beiden Grundsatzdokumente.
Charta der Vereinten Nationen Die Präambel macht deutlich, dass das primäre Ziel der UN war, einen dritten Weltkrieg, der nach damaliger Erfahrung und damaligem Verständnis nur von den beiden "Feindstaaten" (Deutschland und Japan) ausgehen konnte, zu verhindern:
Die Präambel bekräftigt außerdem
An dieser Stelle mag manchem Leser sogleich das aktuelle Machtverhältnis der Welt einfallen, und er könnte geneigt sein, mit dem Finger auf die USA zu zeigen. Doch Vorsicht: Gleichberechtigung im Sinne von gleicher Existenzberechtigung ist zu begrüßen; Gleichberechtigung im Sinne von gleicher Gewichtung innerhalb der Vereinten Nationen ist problematisch. Ein Beispiel: Alle 192 Mitgliedstaaten der UN haben in der Generalversammlung eine - und zwar gleiche - Stimme. Macht das Sinn? Staaten in der Größenordnung mittlerer Kleinstädte wie Nauru, Kiribati oder Tuvalu sollen das gleiche politische Gewicht haben wie Staaten, deren Einwohnerzahl (z.B. Indien, China) mehr als 100.000 (!) mal größer ist? |
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Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Es klingt wie Hohn: Jedes Mitglied der Vereinten Nationen hat die Menschenrechtserklärung unterschrieben. Hielte sich jeder daran, sähe es in der Welt besser aus. Die Menschenrechte werden zu Recht als "universal und unveräußerlich" beschrieben. Sie gelten für alle. Es gibt keine islamischen, chinesischen oder anderen "Sonderrechte" ! Die Kernartikel der Erklärung lauten:
Dem ist nichts hinzuzufügen. Schöne neue Welt ... |
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