|
Politik und Zeitgeschichte
|
||||||
| NATO |
NATO-Strategie im Wandel der Zeiten |
||||||
![]() |
NATO-Strategie 2010
Die Grafik zeigt die Schlüsselelemente des "Strategischen Konzepts für die Verteidigung und Sicherheit der Mitglieder der Nordatlantischen Vertragsorganisation", das am 19. November 2010 von den Staats- und Regierungschefs in Lissabon angenommen wurde. Der Leitspruch der neuen Strategie lautet "Aktives Engagement, moderne Verteidigung". Die Kernaufgaben und Kernprinzipien (farblich markiert) sind
Des Weiteren (weiße Kästen) wird das Sicherheitsumfeld beschrieben und insbesondere die Förderung der internationaler Sicherheit durch Kooperation hervorgehoben. Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung sowie das Prinzip der "Offenen Tür" sollen im Rahmen von Reform und Transformation der NATO eine Allianz für das 21. Jahrhundert hervorbringen. |
||||||
![]() |
NATO-Strategie 2010 im Vergleich Das Schaubild vergleicht die Schlüsselelemente der aktuellen Strategie mit denen von zwei Vorgängerversionen wie folgt
In griffigen Kurzformeln wird der Wandel der Konzeptionen verdeutlicht. Die gelb unterlegten Kästen erläutern die wichtigsten Komponenten der jeweiligen Strategie. Bemerkenswert ist die Umkehr der Kurzformeln von "S = V + E" (Sicherheit ist gleich Verteidigung und Entspannung) hin zu "S = E + V" (Sicherheit ist gleich aktives Engagement und moderne Verteidigung). |
||||||
![]() |
NATO-Strategie im Wandel der Zeiten (1949-1991-1999) Die Grafik fügt eine weitere wichtige Zwischenphase (hellblau) in der Entwicklung der strategischen Konzeption der Allianz ein
Hinweis: Die beiden Grafiken wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit bewusst getrennt. Die Farbgebung für 1949 und 1999 wurde beibehalten, um einen Vergleich auf einen Blick zu ermöglichen. Die Strategie von 1991 ist insofern beachtenswert, als sie unmittelbar nach dem Wendejahr 1989 entwickelt wurde und in eine politisch noch ungewisse Zukunft zielen musste. Die Sowjetunion und der Warschauer Pakt waren im gleichen Jahr zerfallen, und die Gefahr von Instabilitäten, neuen (auch militärischen) Konflikten und nationalen Alleinhängen im ehemaligen Ostblock war immanent. |
||||||
![]() |
Eine Vision für das 21. Jahrhundert
Die Grafik zeigt ein eigenes Denkmodell für eine mögliche Strategie für das 21. Jahrhundert, die primär auf präventivem Engagement und einer vernetzten Sicherheitsarchitektur im Sinne einer umfassenden, alle Politikbereiche einschließenden Sicherheitspolitik beruht. Auf der linken Seite finden sie eine Auswahl von Fragen, die beantwortet werden müssten, auf der rechten Seite (blau unterlegt) Konturen möglicher Antworten. Inwieweit die NATO-Strategie 2010 die gestellten Fragen beantwortet hat und unserer Vision einer zeitgemäßen Konzeption nahe gekommen ist, können Sie selbst ermessen, wenn Sie die Fragen des Denkmodells mit den realen Antworten der neuen Strategie vergleichen ... |
||||||
|
|
|||||||
|
Stand: |
|