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Politik und Zeitgeschichte
Kalter Krieg

Von der Konfrontation zur Kooperation

     
  
Europa im Kalten Krieg - 1949 ff.

   
Die Teilung Europa nach 1945

Hinweis: Die vier Grafiken sind eine zusammenhängende Serie. Sie sind chronologisch geordnet und folgen dem gleichen Aufbauschema. Nähere Hinweise zur Anwendung für Vorträge bzw. Unterrichtszwecke siehe unten.

Die Grafik zeigt - schematisch dargestellt - die Trennung Europas nach 1945 durch den Eisernen Vorhang. Eingezeichnet im inneren Bereich sind die Symbole

  • der westlichen Organisationen EG (heute EU), WEU und NATO
  • der östlichen Organisationen RGW (Comecon) und WP

Der äußere Rahmen zeigt den Europarat, ergänzt durch das Symbol für den ERP (Marshall-Plan).

Europa im Kalten Krieg - 1975 ff.

Kooperationsansätze ab 1975

Die Grafik zeigt die Lage in Europa im Jahr 1975. Verdeutlicht wird, dass

  • der ERP logischerweise nicht mehr relevant ist
  • mit dem auf der rechten Seite eingefügten Logo der "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) 1975 erstmals eine West und Ost übergreifende Kooperation beschlossen wurde.

Dennoch bleibt der Eiserne Vorhang bestehen, wenn auch kooperativ leicht durchlöchert.

Europas sicherheitspolitische Lage im Jahr 1991

Die Auflösung des Ostblocks 1991

Die Grafik zeigt die Situation in Europa Ende des Jahres 1991. Verdeutlicht wird, dass sich der WP und der RGW aufgelöst haben, was durch die jetzt weiß dargestellten Kästen symbolisiert wird.

Abgesehen von dem Band der KSZE "hängen" die osteuropäischen Staaten des ehemaligen WP förmlich in der Luft, mit der Gefahr, dass dort alte zwischenstaatliche Konflikte wieder aufbrechen und/oder die gewonnene "Freiheit" nationalistische Strömungen entstehen lassen könnte.

Der Trend der meisten ehemaligen Ostblockstaaten geht glücklicher- und konsequenterweise nach Westen ("Go West").

Europa nach dem Ende des Kalten Krieges und Überwindung des Ost-West-Antagonismus

Die Öffnung nach Osten ab 1991

Die Grafik zeigt die Situation in Europa nach 1991.

Die westlichen Organisationen haben sich für die Aufnahme der osteuropäischen Staaten geöffnet, und die Osteuropäer versuchen, so schnell wie möglich den einzigen noch existierenden - vormals rein westlichen - Organisationen beizutreten. Ein Vorgang, der auch heute noch nicht abgeschlossen ist.

Bitte beachten: Die KSZE wurde 1995 in "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (OSZE) umbenannt und entsprechend restrukturiert. Die WEU wurde im Sommer 2011 aufgelöst, nachdem ihrer Strukturen und Aufgaben in die EU integriert worden waren.

Hinweis für Unterrichtende/Vortragende

Durch Abdecken einzelner horizontaler und/oder vertikaler Bereiche kann mithilfe der vier Grafiken die Entwicklung des Ost-West-Antagonismus ebenso wie dessen Überwindung verdeutlicht werden. In allen Grafiken - insbesondere in der oberen Ausgangsgrafik - können zudem durch Eintragen der Jahreszahlen die Entstehung der verschiedenen Organisationen im Rahmen eines Ursache-Wirkung-Prinzips verdeutlicht werden. So kann zum Beispiel in der Ausgangsgrafik anhand des leeren weißen Kastens im Osten gezeigt werden, dass - und warum - es kein östliches Pendant zur westlichen WEU geben konnte/durfte.

Sollten Sie Fragen haben, näherer Erläuterungen bedürfen oder an Erfahrungswerten interessiert sein, wenden Sie sich bitte an den Webmaster (Email-Adresse siehe Startseite).

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Stand: 29.10.2011