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Politik und Zeitgeschichte
Afrika

Afrika in der Kolonialzeit

     
Afrika in der Kolonialzeit um 1900

Die Aufteilung des afrikanischen Kontinents

Die Grafik verdeutlicht die Aufteilung Afrikas durch die Kolonialmächte Anfang des 20. Jahrhunderts. Sieben europäische Staaten, darunter etliche heutige Klein- und Mittelstaaten, teilten den Kontinent unter sich auf.

Mit dabei war auch Deutschland mit vier Kolonialgebieten, die es bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 behielt - darunter unter anderem auch die durch den Völkermord 1994 bekannt gewordenen Kleinstaaten Ruanda und Burundi.



Wer waren die Kolonialmächte?

Testen Sie sich und andere ... Die Grafik zeigt dieselbe Aufteilung des afrikanischen Kontinents wie das obere Schaubild, diesmal aber ohne die Bezeichnungen der Kolonialgebiete und ohne die Namen der Kolonialmächte.

Hinweis für Vortragende/Unterrichtende:
Sie können die Namen der Kolonialmächte im linken unteren Kasten eintragen bzw. eintragen lassen. Sie können aber auch in einem ersten Schritt die oberen Grafik verwenden, dort die Legende abdecken und farbliche Zuordnung der Kolonialmächte abfragen bzw. erarbeiten lassen.

  

Ein dunkles Kapitel afrikanischer Geschichte

Entdeckt, versklavt, erobert, ausgebeutet. Entdeckt und versklavt von Arabern; erobert, versklavt und ausgebeutet von Europäern. Die Grenzen zwischen Versklavung und Ausbeutung sind fließend. Nicht nur Araber, auch Europäer und die Afrikaner selbst beteiligten sich am Sklavenhandel - und nicht nur Araber, auch Europäer und Afrikaner beuteten aus.

Wussten Sie, dass

  • es in der Kolonialzeit zwei unabhängige Gebiete in Afrika gab - Äthiopien (später von Italien unter Mussolini besetzt) und Liberia?

  • das Herz Afrikas, der Kongo, zeitweilig im "Privatbesitz" des belgischen Königs war?

  • sich die Hinterlassenschaft der Portugiesen mit den beiden langjährigen Krisenstaaten Angola und Mosambik als besonders problematisch entpuppte?

  • Spanien mit der Westsahara ein latentes Krisengebiet hinterließ?

  • die beiden heutigen spanischen Exklaven Ceuta und Mellila an der Mittelmeerküste Marokkos logischerweise zum Lackmustest für europäisch-afrikanische Lösungsansätze der Migration-Problematik werden mussten?

Dieses und vieles mehr kann ein "Stöbern" auf den o.a. Karten (und bei Bedarf ein Nachschlagen in zeitgeschichtlichen Büchern und Lexika) verdeutlichen.

Es lohnt sich ...

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Stand: 26.02.2012