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Politik und Zeitgeschichte
Afrika

Afrika als Partner Europas

     
Europäisch-afrikanische Partnerschaft

Europäisch-afrikanische Partnerschaft

Nach dem ersten EU-Afrika Gipfel in 2000 (mit wenig substantiellen Ergebnissen) fand Anfang Dezember 2007 der zweite EU-Afrika Gipfel in Lissabon statt - nach immerhin fast sieben Jahren. Wachgerüttelt wurden die Europäer vor allem durch die Aktivitäten anderer globaler Player (z.B. China, USA) in Afrika.. Der nächste Gipfel soll 2010 on Afrika stattfinden.

Die Grafik zeigt (gelb unterlegt) diese Entwicklung einschließlich der gemeinsam (!) erarbeiteten EU-Afrika-Strategie und des gemeinsam (!) erarbeiteten Aktionsplans. Zudem sind auf der linken Seite der Grafik Aktivitäten und Initiativen der EU, auf der rechten Seiten die der AU dargestellt.

Besonders zu beachten: Die umstrittenen EPA (Europäische Partnerschafts-Abkommen).

  
Europäisch-afrikanische Ziele der Zusammenarbeit

Strategische Ziele

In dem o.a. "Gemeinsamen Aktionsplan" wurden die Schwerpunkte der europäisch-afrikanischen Kooperation festgelegt, mit einer Vielzahl von Unterzielen. Die Grafik zeigt die acht strategischen Ziele der europäisch-afrikanischen Zusammenarbeit.

Angesichts der Vielzahl an bestehenden Problembereichen ist allerdings fraglich, ob die Ziele in absehbarer Zeit erreicht werden können. Die umstrittene Teilnahme von Simbabwes Herrscher Mugabe am EU-Afrika Gipfel und der daraus resultierende Eklat machte deutlich, dass insbesondere die Afrikanische Union ihre Hausaufgaben machen muss. Noch ist es ein weiter Weg zu einem auch nur "an-demokratisierten" Afrika - dennoch ist die Festschreibung von strategischen Zielen ein richtiger Schritt nach vorn.

Kommentar

Die rudimentären Kooperationsansätze (von denen Sie vermutlich bislang kaum etwas gehört haben) machen deutlich, wie schwierig sich die Zusammenarbeit zwischen den sehr unterschiedlichen europäischen, vorderasiatischen und afrikanischen Ländern erweisen wird.

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Stand: 25.02.2012