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Politik und Zeitgeschichte
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| Finanzen und Sachpolitiken | Die Schuldenmacher der Eurozone | ||||||
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Schuldenstand (prozentual)
Die Grafik zeigt die Staatsverschuldung der Mitgliedstaaten der Eurozone in Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die rote Linie markiert den "erlaubten" sogenannten Schwellenwert von 60 % des BIP. Die gelb-roten Säulen markieren die über diesem Schwellenwert liegenden verschuldeten Länder, die grünen Säulen die Länder mit relativ "geringer" Überschuldung. Nur 5 der 17 Staaten halten die 60 % - Marke ein. Datenquelle: Eurostat April 2012. |
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Schuldenstand (real)
Die Grafik zeigt die Staatsverschuldung der Mitgliedstaaten der Eurozone in Milliarden Euro (rote Säulen) und der EU bzw. Eurozone insgesamt (braune Balken in der Inlet-Grafik). Die etwas sperrig wirkende Übersicht wurde bewusst gewählt, um anhand der realen Werte die Dimensionen der Verschuldung zu verdeutlichen bzw. zu relativieren. Auffallend ist die Höhe der realen Schulden der 3 größten Volkswirtschaften der Eurozone, nämlich Deutschland, Frankreich und Italien. Mit Kreisen markiert sind die sogenannten Problemstaaten 2010/2011, wobei deutlich wird, dass z.B. die Verschuldung Griechenlands nur etwa 4 % der Gesamtschulden der Eurozone in Höhe von mehr als 8.000 Milliarden Euro ausmacht. Datenquelle: Eurostat April 2012. |
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Neuverschuldung (prozentual) Die Grafik zeigt die Neuverschuldung (Nettokreditaufnahme) der Mitgliedstaaten der Eurozone n Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die rote Linie markiert den "erlaubten" sogenannten Schwellenwert von 3 % des BIP. Die gelb-roten Säulen markieren die über diesem Schwellenwert liegenden neuverschuldeten Länder, die grünen Säulen die Länder mit relativ "geringer" Neuverschuldung. Immerhin halten inzwischen 6 der 17 Staaten den Schwellenwert ein (2010 nur 3 Staaten). Estland hat sogar einen Überschuss von 1 Prozent. Datenquelle: Eurostat April 2012. |
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Kommentar Zu beachten ist, dass bereits die Schwellenwerte von 60 bzw. 3 Prozent ein realpolitisches Zugeständnis sind. Solide wäre eine Haushaltsführung, die auf Schulden generell verzichtet - also einen "Schwellenwert" von Null einhält. Konkret: Könnten Sie ruhig schlafen, wenn Sie bei einem angenommenen Gesamtvermögen von 100.000 Euro mehr als 60.000 Euro Schulden hätten? Könnten Sie ruhig schlafen, wenn Sie bei einem angenommenen jährlichen Einkommen von 30.000 Euro fast 1.000 Euro neue (also zusätzliche!) Schulden aufnehmen würden - und das Jahr für Jahr? Schlafen Sie gut ... |
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