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Politik und Zeitgeschichte
Basisdaten der EU Die EU auf einen Blick
     
  
Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten der Europäischen Union

Mitglieder (27)

Belgien
Bulgarien
Dänemark
Deutschland
Estland
Finnland
Frankreich
Griechenland
Großbritannien
Irland
Italien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Niederlande
Österreich
Polen
Portugal
Rumänien
Schweden
Slowakei
Slowenien
Spanien
Tschechien
Ungarn
Zypern (ohne Nordteil)


   

Kerndaten
der Europäischen Union (Zahlen gerundet)

  • 27 Staaten
  • 501 Millionen Einwohner
  • ca. 25 % der Weltwirtschaftsleistung
  • ca. 25 % des Welthandels.

Gründung - 1957
Als Geburtsstunde der EU (vormals EWG/EG) gelten die Römischen Verträge, die am 25. März 1957 unterzeichnet wurden. Die EU feierte am 25. März 2007 unter der damaligen deutschen EU-Ratspräsidentschaft ihren Geburtstag mit einem Informellen Gipfeltreffen in Berlin unter dem Motto "Europa wird 50".

Mitglieder - 27
Einzelheiten siehe Grafik und Tabelle links.
- Beitrittsland (1): Kroatien (Beitritt 2013).
- Beitrittskandidaten (5): Island, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Türkei
- Potenzielle Kandidaten (2): Albanien und Kosovo.

Entwicklung
Mit dem Vertrag von Lissabon wurde die EU auf eine neue institutionelle, strukturelle und völkerrechtliche Basis gestellt. Allerdings werden sich die Reformen z.T. bis 2017 hinziehen. Einzelheiten zu den EU-Vertragswerken finden Sie auf der internen Webseite

Organe
Seit dem Vertrag von Lissabon hat die EU sieben offizielle Organe.

  1. Europäischer Rat
  2. Rat (Ministerrat)
  3. Europäische Kommission
  4. Europäisches Parlament
  5. Europäische Zentralbank (EZB)
  6. Gerichtshof der Europäischen Union
  7. Rechnungshof

Details siehe interne Webseite

Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten der Europäischen Union - Arbeitsblatt mit Fragen zur EU

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Testen Sie sich selbst und/oder andere ...

Für Unterrichtszwecke, Seminare, Übungen etc. ist die nebenstehende Grafik als Arbeitsblatt unter dem Titel "Europa - bunt gemischt mit weißen Flecken" ohne Namenseintrag der Staaten verfügbar. Sie können sich auch gerne selbst einmal "testen".

Anhand der Grafik sollen folgende Fragen beantwortet werden:

  • Wie viele Staaten sind BLAU markiert - und warum?
  • Wie viele Staaten sind mit Kreis in BLAU markiert - und warum?
  • Wie viele Staaten sind mit Kreis in ORANGE markiert - und warum?
  • Wie viele Staaten sind ORANGE markiert - und warum?
  • Wie viele Staaten sind GRÜN markiert - und warum?
  • Wie viele Staaten sind GELB markiert - und warum?
  • Wie viele Staaten sind mit Quadrat in ROT markiert - und warum?
  • Was bilden die BLAU und ROT markierten Staaten gemeinsam?
  • Welche "weißen Flecken" gibt es INNERHALB des farblich gekennzeichneten Raumes?

Lösungen in Kurzform

  1. Blau markiert sind die 27 EU-Mitgliedstaaten.
  2. Mit blauem Kreis versehen sind die 10 überwiegend mittelosteuropäischen Länder, die am 01. Mai 2004 der EU beitraten.
  3. Mit orangenem Kreis versehen sind die beiden jüngsten EU-Mitglieder, Rumänien und Bulgarien, die am 01. Januar 2007 der EU beitraten.
  4. Orange markiert ist das Beitrittsland Kroatien, dessen Beitritt am 1. Juli 2013 erfolgen wird.
  5. Grün markiert sind die 5 Beitrittskandidaten Island, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Türkei.
  6. Gelb markiert sind die 2 potenziellen Kandidaten Albanien und Kosovo.
  7. Mit Quadrat in Rot markiert sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsgemeinschaft (EFTA) - siehe Hinweis unten.
  8. Alle blau (EU) und rot (EFTA) markierten Staaten bilden zusammen den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), der in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist, aber im internationalen Maßstab und in internationalen Vergleichen eine wichtige Rolle spielt.
  9. Die fünf "weißen Flecken" innerhalb des farblich gekennzeichneten Raums sind (von Nord nach Süd) Norwegen, der Raum Königsberg (Kaliningrad), Schweiz, Bosnien & Herzegowina und Nordzypern.

Hinweis: Die Schweiz ist zwar formell noch Mitglied der EFTA, ihre Mitarbeit dort ruht aber de facto. Die Schweiz nimmt nicht am EWR teil.

Kommentar

Die EU ist die Kernkomponente der europäischen Integration und inzwischen - zumindest auf wirtschaftlichem Gebiet - zu einem globalen Akteur (Global Player) herangewachsen.

Die Entstehung der Europäischen Union basiert auf dem 1951 geschlossenen und 1952 in Kraft getretenen "Vertrag über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl" (EGKS - auch als Montanunion bekannt). Der Vertrag der EGKS lief wie geplant nach 50 Jahren im Sommer 2002 aus.

Kritiker bemängeln die ihrer Meinung nach noch immer einseitige Ausrichtung der EU auf die wirtschaftlichen Aspekte der Zusammenarbeit und kennzeichnen die Europäische Union wie folgt:
Die EU ist

  • ein wirtschaftlicher Riese
  • ein politischer Zwerg
  • ein sicherheitspolitisches Würmchen

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Stand: 02.03.2012