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Politik und Zeitgeschichte
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| Bevölkerung |
Wer ist Ausländer, wer Inländer? |
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Die Ausländerzahlen stagnieren Das Statistische Bundesamt gab den Anteil der ausländischen Bevölkerung für Ende 2010 mit etwa 7,1 Millionen an, d.h. etwa 8,6 % der Gesamtbevölkerung. Das Schaubild verdeutlicht den meist überschätzten Anteil an Ausländern in Deutschland (gelber Ausschnitt). Dieser zeigt in der Vergrößerung
Als Ausländer gelten hierbei Personen, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzen. Deutsche, die zusätzlich eine oder mehrere weitere Staatsangehörigkeiten besitzen, gehen als deutsche Staatsangehörige in die Statistik ein. Sie zählen nicht als Ausländer. Hinweis: Wir verwenden für unsere Webseiten die Angaben des aktuellen "Migrationsberichts", der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellt wird und eine konsolidierte und koordinierte Datenbasis darstellt (siehe auch Anmerkungen weiter unten). |
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Wer ist Ausländer, wer Deutscher? Das Schaubild verdeutlicht die unterschiedlichen Formen des Zuzugs bzw. des Aufenthaltes in Deutschland wie folgt
Bei den Ausländern muss zwischen jenen mit temporären und solchen mit permanenten Aufenthalt unterschieden werden. Letztere setzen sich zusammen aus Werksarbeitnehmern, ehemaligen Gastarbeitern, Flüchtlingen und Asylanten.
Bei den Zuzügen von Deutschen sind die inzwischen nicht mehr aktuellen Gruppen der Vertriebenen sowie der Übersiedler (aus der ehemaligen DDR) zu nennen. Noch aktuell ist die Gruppe der Aussiedler, heute noch als Spätaussiedler zuziehend - wenn auch mit deutlich sinkender Tendenz.
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Anmerkungen 1. Vorsicht - Zahlenwirrwarr: In vielen Publikationen findet man auch die Angaben 6,7 Millionen Ausländer bzw. 8,1 % der Gesamtbevölkerung. Der Grund hierfür ist u.a. die Nichtberücksichtigung der zum Ende des Jahres 2004 vorgenommene Bereinigung des Ausländerzentralregisters (AZR), dessen Führung durch das Zuwanderungsgesetz dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) übertragen wurde. 2. Migration beschränkt sich nicht auf Ausländer, sondern schließt auch die Wanderungsbewegungen Deutscher mit ein. 3. Bei den Zuzügen von Ausländern muss deren Zusammensetzung beachtet werden: Das Migrationsgeschehen wird zwar wesentlich vom Zu- und Fortzug nach und aus Drittländern bzw. Nicht-EU-Staaten bestimmt, EU-Bürger stellen aber mehr als ein Drittel aller Zuziehenden. Diese werden meist nicht unmittelbar als "Ausländer" erkannt bzw. angesehen. 4. Migration setzt sich aus verschiedenen Formen von Zuzug und Fortzug zusammen:
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Weiterführende externe Links
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